prada brillen 2010/2011/2012/2013 Prada Booties Steckdose Mit Niedrigem Preis "Mädels helft mir mal bitte" bat ich Bibs und Anna mir hoch zu helfen amit wir gehen konnten. Ich hatte noch meine volle Reitmontur an, also konnten wir direkt gehen. Anna und Bibs stützten mich so gut wie es ging als ich langsam aufstand. Meine Beine schafften es zu laufen, doch mein Kopf protestierte. Du willst wirklich schon gehen?" fragte die Schwester mich und ich nickte nur, ich konnte die Schmerzen die ich hatte jetzt nicht zeigen. Bringt sie aber sofort wieder her sobald etwas ist" richtete sich die ältere Frau nun an Gina und Steffi und beide nickten, dann verließen wir den Raum. DaniMaus klärte am Schalter noch ein paar Formalitäten während Bibs und Anna schon mal mit mir ans Auto gingen. Ich setzte mich auf die Rückbank des Jeeps und war froh endlich wieder sitzen zu können, obwohl es von dem Krankenzimmer bis zum Parkplatz maximal 200m waren. Doch was hätte ich tun sollen? Ich wollte zu Honey, jetzt. Auch Danimaus kam irgendwann aus der großen Tür und schwang sich ebenfalls ins Auto, dann fuhren wir los. Gina fuhr hinter uns, zusammen mit Steffi und Danimaus. Claire steuerte das Auto in dem Anna und ich saßen.
"Hey Honey Maus" begrüßte ich meine Fuchsstute auf der Koppel als sie munter angetrabt kam. Ich saß auf dem Koppelzaun und kraulte die elegante Stute einfach ein wenig. Honey stand anmutig vor mir. Ihr Schweif war hoch angehoben, ihr Hals gestreckt und sie zeigte ihre pure Schönheit. Na dann komm hübsche. Wie wärs mit ein wenig abheben?"
3 Monate später war es soweit. Wir konnten Honey zurück nach Al Bahid holen. Ich hatte meine Stute täglich besucht und ihr ging es mit jedem mal besser. Ich bin so froh dass du wieder zu Hause bist" sagte ich als ich Honey aus dem Transporter in ihre Box führte. Auch die Stute sagte kurz bescheid dass sie wieder da war und drehte erst mal ein paar Runden in ihrer Box. Verhalt dich aber bitte ruhig Maus", sagte ich zu meiner Stute, gab ihr eine Möhre und knuddelte sie einmal. Das war der schönste Tag in meinem Leben. Honey hatte noch immer einen Verband um das Bein, doch der Arzt sagte es war alles wieder gut zusammengewachsen, besser als erwartet. Ich hab einfach an dich geglaubt" sagte ich zu Honey und seit 3 Monaten entwisch mir wieder das erste Lächeln.
?Träume werden wahr
Ich brauchte keine 2 Sekunden da hatte ich Honey bereits entdeckt und ich konnte meinen Augen nicht trauen: War das meine Fuchsstute? Meine sonst so lebhafte, muntere Honey?
Pferde konnten einen umstimmen und so schlug auch meine Laune langsam um. Auf Honey fühlte ich mich geborgen, wohl und sicher.
Ich konnte die Zeit nicht mehr schätzen, doch es war still. Ich brach in Tränen aus. Tränen der Verzweiflung, der Schuld, der Angst, der Vorwürfe die ich mir machte.
Golden Honey? Kommen sie bitte hier entlang" in der Klinik empfing uns ein freundlicher Mann. Die Klinik sah aus wie ein riesen großes Gestüt, es gefiel mir sehr gut. Als wir die Stallungen betraten standen dort erst ein paar gut aussehende Pferde in den ersten Boxen. Eine Stute mit Fohlen, ein Fuchs, ein Rappe. sie alle sahen bereits wieder gesund aus. Durch eine Tür ging es in den hinteren Abteil des Stalles.
Sie war in der zweiten Box von rechts, hing an einer Trage, hatte das linke Vorderbein eingegipst. Sie hatte nicht mehr den sonst so starken Ausdruck. Kraftlos hatte sie den Kopf gesenkt, döste vor sich hin und zappelte hin und wieder ein bisschen. Ich löste mich von Anna und Bibs, die mich noch immer stützten und ging zu meiner Stute. Hey Mäuschen" begrüßte ich Honey und bemühte mich ruhig zu bleiben, doch am liebsten hätte ich wieder losgeweint. Der Anblick zerriss mir das Herz. Als Honey meine Stimme hörte sah sie auf und wieherte leise. Kann ich zu ihr rein?" fragte ich den Mann und er nickte. Aber sei vorsichtig". Ich öffnete die Boxentür und trat auf meine Fuchsstute zu. Erst jetzt sah ich dass sie eine große Schürfwunde über der kompletten linken Ganasche hatte. Süße es tut mir so leid", seufzte ich und drückte Honey einen Kuss auf die Nase. Golden Honey schnaubte und zappelte ein wenig mit den Beinen, sie wollte offensichtlich nicht dort hängen bleiben. Honey wir schaffen das du hälst das durch. Wir gehen bald wieder ins Gelände, siegen auf Turnieren wie noch vor ein paar Tagen. Es wird alles wieder gut" während ich so mit meiner Stute redete liefen mir unwillkürlich wieder die Tränen über die Wange. Nun ich will ehrlich sein es sieht nicht sehr gut aus es ist ein komplizierter Beinbruch. Wir müssen ihr eine Menge Schmerzmittel verabreichen und es ist nicht klar ob sie jemals wieder geritten werden kann", erklärte der Mann, offensichtlich der Chef der Klinik, mir und kam zu uns. Was heißt das?", fragte ich und merkte wie der Zweifel in mir wuchs. Was war wenn er Recht hatte? Wenn Honey nie mehr geritten werden könnte? Ihr Leben hätte kaum einen Sinn mehr, sie liebt es zu Rennen und auf Turnieren die große Aufmerksamkeit zu erhalten wenn wir wieder gewonnen hatten.
Für Honey brauchte ich kein Halfter. Meine Fuchsstute folgte mir auf Schritt und Tritt, auch ohne Aufforderung. Ich kraulte sie ein wenig am Mähnenkamm während ich mit ihr über den Hof schlenderte, dann schlug ich den Weg in die Stallungen ein. Dort stellte ich Honey in ihre Box, gab ihr einen Kuss auf die Nüstern und holte das Putzzeug. Honey hatte schön geduldig gewartet und genoss es nun verwöhnt zu werden. Während ich mit der weichen Bürste in sanften Strichen über ihren Bauch glitt senkte Honey den Kopf und schloss die Augen. Sie lies ein genüssliches Schnauben von sich hören, dann drehte sie mir den Kopf zu und sah mir zu. Ihr großen braunen Augen konnten mich immer wieder in ihren Bann ziehen. Kein Pferd verzauberte mich so sehr wie Golden Honey. Ich legte die Bürste auf den Putzkoffer und schlang meine Arme und Honey's Hals. Was sollte ich nur ohne dich tun?" fragte ich meine Stute und drückte mein Gesicht in ihre weiche, warme Mähne. Nachdem ich dort ein paar Minuten verharrt hatte spürte ich einen warmen Atemzug in meinem Rücken. Ist okay, ich mach jetzt weiter" ich kraulte Honey kurz, dann griff ich mir die Bürste wieder und putzte Honey bis sie glänzte. Ich legte ihr den schwarzen Sattel auf, zog die schwarze Trense mit dem goldenen Stirnstück auf und führte meine Stute auf den Hof. Golden Honey's Fell glänzte in der Sonne. Sie kam mir vor wie ein Engel, doch leider fehlten ihr die Flügel zum Fliegen. Ich legte ihr die Zügel um den Hals, dann stellte ich mein linkes Bein in den Bügel und schwang mich in den Sattel. Sanft lies ich mich einsinken, dann ritt ich Honey im Schritt zum Platz.
Ich überlegte lange. Sollte ich den MSprung an der anderen Seite des Platzes nehmen? Er sah wirklich hoch aus, doch Honey war in Topform und würde ich meiner Stute nicht bis ins Letzte vertrauen hätte ich diesen Sprung nie mit ihr gewagt. Du kannst das" redete ich Honey zu und dirigierte sie auf den Oxer zu. Honey verlängerte ihre Schritte, sie schien zu wissen was vor ihr lag. Du kannst das" wiederholte ich und konzentrierte mich einzig und allein auf Honey und den Sprung. Die Fuchsstute schnaubte, setzte zum Sprung an und wie von alleine lehnte ich mich nach vorne und gab Honey den Rücken so gut es ging frei. Ich merkte wie wir abhoben, wie sie immer höher kam und wie die Hufe mit einem dumpfen Aufschlag wieder auf dem Boden aufsetzten. Es waren jedoch nicht nur die Hufe, ein weiterer dumpfer Aufprall hinter mir, Honey schwankte. Ich klammerte meine Beine an die Stute, doch ich konnte mich nicht halten. Ich merkte wie Honey vorne in die Knie ging, spürte das pochende Klopfen in meinem Kopf. Was war passiert? Plötzlich spürte ich einen drückenden Schmerz auf meinem Bein. Ein Schmerz der mir das ganze linke Bein aufzureißen schien. Ich prallte mit dem Kopf auf dem Sand auf und schliff ein paar Meter über den Platz. Dieses drückende Gefühl auf dem Bein, es war das Gewicht meines Pferdes. Konnte das wirklich sein? Ich hatte Honey überschätzt. Gemeinsam fielen wir zu Boden. Mir gingen tausend Bilder und Gedanken durch den Kopf. Der Schmerz zerriss mich förmlich. Honey stieß ein lautes, Panik erfülltes wiehern aus. Mein Kopf hämmerte wie wild. Honey" schluchzte ich und versuchte nach Luft zu schnappen, sie blieb mir einfach weg. Es waren nur ein paar Sekunden, doch die Sekunden zogen sich wie Minuten, die Minuten wurden zu Stunden.
Die Fahrt kam mir ewig lang vor. Ich war noch nie in der Klinik gewesen und ich hätte es auch lieber vermieden, doch konnten wir nicht endlich ankommen?! Ich konnte es kaum mehr erwarten. Wie sah Honey aus? Hatte sie sichtbare Verletzungen davon getragen? Würde ich sie je wieder reiten können? Wieder machte ich mir Vorwürfe. Das ist alles meine Schuld" schluchzte ich und Anna legte einen Arm um meine Schultern. Ach quatsch ist es nicht. Honey ist gesprungen weil sie es sich selbst zugetraut hat, anders hätte sie gestoppt also mach dir keine Vorwürfe", redete sie auf mich ein doch ich glaubte das einfach nicht. Honey hatte mir vertraut.
Psst ich glaube sie kommt zu sich.", flüsterte Anna. Hey Kathi! Bist du da?", fragte Bibs ganz leise und langsam öffnete ich die Augen. Mädels." ich sah in die Gesichter der Chaosladys die besorgt um mich herum standen. Kathi du hast uns so einen Schreck eingejagt!" Gina's Stimme zitterte. Iich." ich wollte etwas sagen, doch ich konnte nicht. Erneut überfielen die Tränen mich und dieser stechende Schmerz wollte einfach nicht nachlassen. Honey" jammerte ich schließlich und hoffte dass die Mädels verstanden. Sie.", Claire stockte der Atem. Ist sie." ich konnte nicht mehr. Das war MEIN Ende! Nie wieder würde ich mich auf ein Pferd setzen, nie wieder. Nie wieder wollte ich einen solchen Schmerz erleben. Nie wieder wollte ich mein Herz verschenken, damit ich es nie wieder verlieren muss. Honey. Es ist meine Schuld!" rief ich und fing an zu weinen. Ich konnte nicht anders. Noch nie ging es mir so schlecht. Ich weinte unerbittlich. Kathi beruhig dich, bitte" versuchte Steffi mich zu beruhigen. Hey Honey lebt noch. Komm schon, es wird alles wieder gut", versuchte auch Anna mich zu beruhigen doch man sah deutlich das Zweifeln in ihrem Gesicht. Stimmte es was Anna da gesagt hatte? Honey lebte? Was ist mit ihr?" zwang ich mich nun zu fragen und wischte mir mit dem rechten rmel die Tränen aus dem Gesicht. Ihr lagt da auf dem Platz, beide. Honey ging es ziemlich schlecht, Gina hat sie in die Pferdeklinik gefahren und wir sind mit dir hier hin. Sei froh dass dir nicht all zu viel passiert ist, du hast nur" Prellungen an Kopf, Rippen und an deinem linken Bein", erklärte Anna mir, doch das interessierte mich kaum. Wann komm ich hier wieder raus? Ich will zu Honey!", sagte ich und wollte aufstehen, doch wieder war dieser stechende Schmerz in meinem Kopf und in meinem Bein da. Hmm ich weiß nicht.", überlegte DaniMaus, doch genau in dem Moment kam eine Krankenschwester herein. Guten Tag alle zusammen" grüßte sie mich und die Mädels, dann machte sie das Nachbarbett zurecht und fragte mich ob es mir an irgendetwas fehle. Kann ich gehen?" fragte ich die Schwester und drehte meinen Kopf im Kissen zu ihr. Ich sah sie mit flehenden Augen an und sie dachte lange nach. Eigentlich wärs mir lieber du würdest noch zur Beobachtung hier bleiben", meinte sie schließlich doch ich schüttelte den Kopf. Ist egal mir geht es bald wieder besser", bestimmte ich und mit viel Kraft unterdrückte ich die Schmerzen die ich hatte als ich mich im Bett aufsetzte. Ich wollte jetzt einfach nur bei Honey sein, ihr beistehen, ihr zeigen das wir es schaffen konnten.
"Honey" schluchzte ich wieder und lauschte. Nichts war zu hören. Kein Laufen, kein Wiehern, kein Atmen. Ich wollte aufstehen, doch irgendetwas in mir hielt mich auf. War es die Angst, die ich hatte meine verletzte oder gar tote Stute zu sehen? War es die Schuld, die mich so quälte da ich Honey überfordert hatte? Nur schwer schaffte ich es mich ein wenig aus dem Sand zu heben, dann sah ich meine Honey. Sie lag am Boden, bewegte sich kaum, atmete schwer.
Wie konnte das nur passieren?" fragte ich mich immer und immer wieder. Es war meine Schuld, ganz allein meine Schuld. Ich konnte nicht mehr. Meine Welt brach zusammen, und das Licht um mich herum ebenfalls.
Tränen. Ich spürte sie noch in mir. Immer wiederholte sich der Sturz mit meiner geliebten Stute vor mir. Immer wieder begann ich zu weinen während ich in dem fremden, weißen Bett lag und ich wusste einfach nicht wo meine Stute ist und wie es ihr ging.
Wie in Trance trabte ich sie an, ihre federnden Gänge liesen mich Träumen und ich vergaß all meine Sorgen. Freiheit, das war es was ich unter Reiten verstand. Die langen Schritte meiner Stute trugen mich weg, weg von meinen Problemen auch wenn es nur eine Vorstellung war.
Nun ja", setzte der Arzt fort, ich denke es wäre besser für die Stute wenn wir sie einschläfern aber das ist allein ihre Entscheidung" der Mann sah mich mit ernstem Blick an. Was?", fragte ich ungläubig, schaute zuerst in die Augen der Mädels, denen es auch nicht besser ging als mir, dann in die Augen meiner geliebten Fuchsstute. Nein" schluchzte ich erneut. Jedes Pferd aber nicht Honey" weinte ich nun und schlang meine Arme um ihren Hals. Honey schnaubte, stupste mich mit der Nase an und riss dann den Kopf hoch. Sie wieherte laut, immer wieder, wurde immer unruhiger. Was ist los Honey? Beruhig dich" sagte ich zu ihr doch Honey schnaubte nur. Du wirst das schaffen, oder?" fragte ich meine Stute und als ob sie mich verstanden hätte riss sie erneut den Kopf hoch, wieherte laut und begann mich immer wieder an zu stupsen. Ist okay Süße. Ich weiß du wirst es schaffen, so wie wir alles bisher gemeistert haben" wieder drückte ich meiner Fuchsstute einen Kuss auf die Nüstern. Ist es möglich sie auf dem Heimgestüt zu stationieren? Dort kann sie ja auch ein wenig rumbaumeln. Ich werde sie nicht einschläfern. Sie wird das schaffen und wenn nicht kann man immer noch weiter sehen" bestimmte ich dann und der Arzt nickte. Aber sie muss vorerst hier bleiben" sagte er dann und ich stimmte zu. Ich verabschiedete mich schweren Herzens von Honey, dann fuhren wir nach Hause.
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